Concorde

C O N C O R D E

Das aktuelle Modell von Peter Michel
- JET Power 3/2002 -
Im Frühjahr letzten Jahres hob meine erste Concorde zu ihrem Erstflug ab - und zwar noch unlackiert, da es sich um ein Experiment gehandelt hatte. Nach der endgültigen Fertigstellung konnte ich das Modell ab Juli bei diversen Veranstaltungen einsetzten. Überrascht war ich von der Reaktion des Publikums und auch der vielen Piloten, die von dieser Maschine begeistert waren. Bei Einladungen zu Flugtagen wurde immer wieder der Wunsch geäußert, doch die Concorde mitzubringen.

Auf Basis der mit dieser Maschine gesammelten Erfahrungen sollte über den Winter eine zweite Concorde entstehen. Deshalb wurden auf einer Liste die möglichen Verbesserungen festgehalten. Auch bessere Unterlagen des Originals sollten helfen, näher an das Vorbild zu kommen, ohne Einbußen bezüglich der guten Flugeigenschaften hinnehmen zu müssen.

Beibehalten wurden Flächengeometrie und Schwerpunkt. Die neue Maschine erhielt eine längere Nase, einen schlankeren Heckkonus, flachere Triebwerksschächte, geänderte
Fahrwerksabdeckungen und für den Transport einen geteilten Rumpf.
Mein Freund Sascha Euteneier baute speziell ein neues, auf die Concorde abgestimmtes Fahrwerk, und Dietmar Kramer fertigte die Schubrohre an. Als Antrieb dienen wieder zwei Sky Pipe-Turbinen, die über den Winter auf Automatikstart umgerüstet wurden.

Der Erstflug des neuen Modells fand am 7. April statt, und von der ersten Sekunde an lief alles problemlos .

Mittlerweile stehen drei weitere Concorde kurz vor der Fertigstellung: Styroporkerne und Pläne habe ich an meine Modellflugkollegen weitergegeben, und so entstanden bei Thilo Kyritz eine in den Farben von British Airways, Hermann Geyer wollte unbedingt die Pepsi-Concorde, und Dietmar Kramer schwankt noch zwischen der neuen Lackierung von British Airways und Air France.

Ich freue mich heute schon darauf, wenn wir bei der einen oder anderen Veranstaltung zusammen starten werden - und wenn dann noch Sascha Euteneier, der meine alte Concorde übernommen hat, dazu kommt, wird es am Himmel eng!

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Concorde von Peter Michel in einer Ausstellung